Verein der Freunde der
Kartause Aggsbach

Leistungen des Vereins

Der ca. 350 Mitglieder umfassende Verein (Jahresbeitrag 7,50€) hat immer wieder statutengemäß konkrete kulturelle bzw. religiöse Projekte in der Pfarre Aggsbach-Dorf initiiert bzw. (mit)finanziert. Nicht wenige hatten auch überregionale Bedeutung.

So wurden die internationalen Kongresse zur Kärtäuserforschung 1990 und 2000 in Aggsbach-Dorf gemeinsam mit Univ.-Prof. Dr. James HOGG organisiert und mitfinanziert bzw. 2001 anlässlich des 900. Todesjahres des hl. Bruno ein Treffen von Bischöfen Mitteleuropas, in deren Diözesen einst Kartausen waren, in der Kartause Aggsbach in Zusammenarbeit mit Dr. Thomas AIGNER (Direktor des Diözesanarchivs St.Pölten) organisiert und finanziert.

Mit Univ.- Prof. HOGG wurde auch der Text- und Bildband: Die Kartause Aggsbach (1995, vergriffen), die Neuauflage des Bandes: Die Geschichte der Kartause Aggsbach (2000; 14€) und der Textband mit Bildern Der hl. Bruno und die Kartausen Mitteleuropas (2oo2; 19€) herausgegeben und mitfinanziert.

Der Verein trug auch 1/3 der Kosten für die Erneuerung der Fenster des Refektoriums der Kartause Aggsbach (Gesamtkosten 4.870€) und 1/5 der Kosten der Restaurierung der Gruft (Gesamtkosten 7.268€) und trug zur Erneuerung des Werkes der Orgel und zur Restaurierung deren barocken Prospekts in der Kartausenkirche/Pfarrkirche Aggsbach (mit über 40.600€) durch die "Aktion Patenschaft für die Orgel in Aggsbach" bei.

Er richtete auch das kleine Kartäusermuseum in der Kartause ein und trägt die Kosten für die Erhaltung bzw. ständige Erneuerung. Das Museum zeigt u. a. Originaleinrichtungsgegenstände aus europäischen Kartausen, Farbfotos des berühmten Brunozyklus des Malers LeSueur aus dem Pariser Louvre, eine Fotodokumentation über das Leben der Kartäuser mit Texten aus der Ordensregel und Reproduktionen von Briefmarken zum Thema: „Die Kartäuser“.

Außerdem kaufte der Verein 3 Tische, 20 neue Sessel und Sitzauflagen für die vorhandenen 50 Sessel (1.453€), damit Vorträge im Refektorium abgehalten werden können.

Kartäuserzelle: 2001/2002 erfolgt die Sanierung von 4 desolaten Räumen (Kosten: U.a. Elektroinstallationen + Luftentfeuchter ca. 8.000€, Boden ca. 4.000€; Verputzmaterial ca. 2.000€) und Einrichtung einer Kartäuserzelle mit Originalmobiliar aus Sélignac im Museum (Eröffnung 5.Oktober 2003). Mauersanierungsarbeiten wurden u.a. von den Pfarrangehörigen Gerald Knobloch, Johann Reisinger, Josefa Weiß, Rupert und Margareta Wilhelm, Seminaristen des bischöflichen Seminars Melk ( Krystzof Drews, Andreas Fuchsluger, Christoph Kastenberger) unter Leitung von Mag. Joseph Scheuch gratis durchgeführt. Das Mobiliar wurde unentgeltlich von Vereinsmitgliedern (Mag. Johann Donabauer und Sohn Johannes, , Heinz Pötzl und Prof. Karl Thir und Sohn Michael ) in Frankreich abgebaut und nach Österreich transportiert. Der schwierige Aufbau des Cubiculums wurde von Heinz Pötzl (assistiert von Vereinsobmann Thir) durchgeführt . - Die Verlegung des Bodens erfolgte gratis durch Firma Johann Erlinger/Spitz.

Auch hier ein herzliches Dankeschön den vielen freiwilligen Helfern!

Geplante Leistungen: Erweiterung bzw. Überarbeitung des Museums im Rahmen des Projekts eines Kartäuserdokumentationszentrums.


Die Mitarbeit erfolgt auf ehrenamtlicher Basis.

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Impressum: Verein der Freunde der Kartause Aggsbach, A-3642 Aggsbach Dorf, Nr. 33. Tel. +43(0)2753 8262, Obmann: Karl Thir. Kommunikation und Publikationen in Zusammenhang mit den Aktivitäten des Vereins der Freunde der Kartause Aggsbach. Für den Inhalt verantwortlich: Vereinsobmann Karl Thir, 3642 Aggsbach Dorf 33. Für die Inhalte der auf dieser Seite enthaltenen Weblinks übernimmt der Verein der Freunde der Kartause Aggsbach keine Verantwortung.