KARTÄUSERMUSEUM

Österreichweit einzigartige Exponate:

Das Kartäusermuseum dokumentiert das Leben des hl. Bruno, die Geschichte und das Wirken der Kartäuser und die Geschichte der Kartause Aggsbach. Dazu kommt eine aus 4 Räumen bestehende Kartäuserzelle mit Originalmobiliar aus der ostfranzösischen Kartause Sèlignac, ein Geschenk des Kartäuserordens.

Raum I: Das Leben des hl. Bruno (Farbfotos des Brunozyklus von Eustache LE SUEUR aus dem Pariser Louvre-Museum und Farbfotos von Briefmarken zum Thema Orden und Kartäuser).

1.Farbreproduktionen des weltberühmten Brunozyklus von Le Sueur aus der Pariser Louvre-Museum!

Die Ankunft Brunos (vor Bischof Hugo knieend, Mitte) und seiner Gefährten 1084 in Grenoble.

2. Vergrößerte Farbkopien von Briefmarken zum Thema: Orden und Kartäuser

Älterer Aggsbacher Altar (Weihnachtsmarke 1984)

Raum II: Die geheimnisvolle Welt der weißen Mönche – das verborgene Leben der Kartäuser heute: Der Kartäuserorden (Farbfotos aus heutigen Kartausen kommentiert durch Texte aus der Ordensregel) und Modell der Kartause Aggsbach sowie des Jörg Breu Altars (Original im Stift Herzogenburg; aus 1501).

Raum IV-VII: Kartäuserzelle: Werkstätte, Ave Maria, Cubiculum (Gebets- und Wohnraum), Wandelgang (u.a. Informationen über die weltberühmten Kartäuserliköre).

Zelle: Sie sollen, liebe Besucher, auch den Lebensraum der Kartäuser, die Stille und die Armut eines Einsiedlerlebens kennen lernen. Dafür wurde mit Originalmobiliar aus der französischen Kartause Sélignac eine Kartäuserzelle eingerichtet , bestehend aus:

Raum 4: Werkstatt und Holzablage.

Raum 5: Ave Maria

Raum 6: Cubiculum = Gebets-/Wohnraum.

Raum 7: Wandelgang.

Abschließend Gärtchen =Prälaturhof. Der Hof ermöglicht ein Verweilen in Stille.

Unsere in ehemaligen Stallungen eingerichtete Dokumentation ist kein „perfektes Museum“ mit trockenen Mauern und klimatisierten Sälen. Die Armut und Einfachheit des Kartäuserebens spiegelt sich auch in den kalten Räumen mit feuchtem Mauerwerk wider, ein Faktum, das wir leider nicht ändern können. – Trotzdem wünschen wir Ihnen, liebe Gäste, einen schönen Besuch!

Das Museum ist vom 21. März (Fest des hl. Benedikt) bis zum 15. November (Fest des hl. Leopold) geöffnet. Eintritt frei (ohne Führung), Führungen nach Voranmeldung (ab 6 Personen) bei Mag. Christine Nussbaumer (E-Mail an Mag. Christine Nussbaumer), Tel. 02753/83010 oder per E-Mail an Vereinsobmann Mag. Karl Thir).

Führungstarif: € 2,50 pro Person.


Fotogalerie des Museums

Raum 1: hl. Bruno


Raum 2: Modell der Kartause Aggsbach


Raum 2: Blick auf das Ave Maria im Hintergrund


Ave Maria


Ave Maria mit Blick ins Cubiculum


Cubiculum


Werkstatt


Cubiculum, Bett und kleines Oratorium


Cubiculum mit Blick in den Wandelgang


Wandelgang


Gärtchen mit Blick Richtung Prälatur


Gärtchen mit Blick Richtung Südfassade


Südfassade der Kirche